Mit einigen Schritten können Sie als Rentner oder Rentnerin Ihre Ausgangslage deutlich stärken:
1. Unterlagen vollständig und gut aufbereitet einreichen
Halten Sie Rentenbescheide, Kontoauszüge und Nachweise über zusätzliche Einkünfte (z. B. Mieteinnahmen, Betriebsrenten) bereit. Eine saubere Aufstellung Ihrer Einnahmen und Ausgaben zeigt, dass Sie Ihre Finanzen im Griff haben.
2. Kredit zusammen mit einer zweiten Person beantragen
Leben Sie mit einer Person zusammen, die ebenfalls ein regelmäßiges Einkommen hat, kann ein gemeinsamer Kreditantrag hilfreich sein. Zwei Einkommen und Bonitäten senken aus Sicht der Bank das Risiko.
3. Sicherheiten nutzen, wo es sinnvoll ist
Ein abbezahltes Eigenheim oder andere werthaltige Sicherheiten können Ihre Verhandlungsposition verbessern. Auch eine Bürgschaft durch eine nahestehende Person kann die Chancen auf eine Zusage erhöhen – hier sollten alle Beteiligten sich aber der Verantwortung bewusst sein.
4. Laufzeit und Rate realistisch wählen
Eine etwas längere Laufzeit mit dafür gut tragbaren Raten ist oft sinnvoller als ein kurzer Kredit, bei dem Sie sich jeden Monat strecken müssen. Die Rate sollte so bemessen sein, dass auch bei unerwarteten Ausgaben genug Reserve bleibt.
5. Angebote vergleichen – am besten unabhängig
Die Konditionen einzelner Anbieter unterscheiden sich oft deutlich. Ein unabhängiger Kreditvergleich gibt Ihnen einen schnellen Überblick über effektive Jahreszinsen, mögliche Laufzeiten und Monatsraten. Achten Sie besonders auf den Effektivzins, da er die Gesamtkosten inklusive Gebühren abbildet.
6. Auf Kosten und Klauseln achten
Prüfen Sie genau, ob zusätzliche Gebühren anfallen, etwa für Restschuldversicherungen. Solche Versicherungen können sinnvoll sein, müssen es aber nicht – oft verteuern sie den Kredit erheblich. Lassen Sie sich die Gesamtkosten transparent darstellen, bevor Sie unterschreiben.